Loose Watercolor Florals

 

Bei den Loose Watercolor Florals geht es nicht darum, Blumen bis ins kleinste Detail und möglichst realistisch auszuarbeiten. Stattdessen werden mit wenigen Pinselstrichen freie Formen erzeugt und zu einem schönen Blumenbukett arrangiert. Dabei kann man bewusst einmal die Kontrolle abgeben und dem Zufall freien Lauf lassen. Dadurch entstehen oft die interessantesten Formen und Effekte.

Welche Materialien braucht man?

Wie schon der Name verrät, braucht man für die Watercolor Florals Aquarellfarbe. Aus einem Gelb und Grünton lassen sich die unterschiedlichsten Grün-Nuancen mischen. Je nachdem, welche Farbe deine Blüten haben sollen, benötigst du noch weitere Farben. Außerdem benötigst du noch einen geeigneten Pinsel. Der sollte am besten eine relativ hohe Größe und eine feine Spitze haben, sodass du sowohl dünne als auch dicke Linien mit demselben Pinsel erzeugen kannst. Dadurch kannst du besonders schnell arbeiten, was beim Malen von freieren Formen sehr von Vorteil ist. Unser KUM Memory Point Pinsel erfüllt all diese Anforderungen und ist bestens für das Blümeln geeignet. Da Aquarellfarbe ein wässriges Medium ist und insbesondere beim Blümeln mit viel Wasser gearbeitet wird, ist es wichtig, ein dickes Aquarellpapier zu verwenden. Ansonsten wird sich dein Papier wellen und die Farbe nicht aufnehmen. Als i-Tüpfelchen kannst du kaltgepresstes Papier verwenden. Dieses hat eine interessante Struktur, die beim Blümeln besonders schön rauskommt.

Wie fängt man mit dem Blümeln an?

Vor dem eigentlichen Malen solltest du dir deine Farben mischen. Dadurch kannst du dir viel Zeit lassen, herauszufinden, welche Farbkompositionen besonders harmonisch ausschauen. Außerdem musst du dir dann beim Blümeln keine Gedanken mehr um die Farben machen und kannst dich ganz auf die Formen konzentrieren.

Blumen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster und wunderschöner Blumen. Bereits als Kinder haben wir sie mit einem Kreis und mehreren Blütenblättern drumherum gemalt. Und auf genau diese Art und Weise, Blumen zu zeichnen, bauen wir jetzt auf. Mit nur wenigen kleinen Tricks können wir aus unseren Kindheitsblumen erwachsen-verspielte Blüten kreieren.

Dafür setzen wir kreisförmige Blütenblätter um ein Zentrum. Dieses sollte allerdings zunächst frei gelassen werden. Ähnlich wie auch bei den Blättern, sollten auch Stellen in der Mitte der einzelnen Blütennblätter weiß bleiben. Besonders schön wirken die Blumen, wenn nicht alle Blütenblätter gleich sind. Also kann man mal mehr und mal weniger frei lassen oder ab und zu ein komplettes Blütenblatt ausmalen. Auch die Farbe der einzelnen Blätter kann man verändern. Gibt man mehr Wasser zu, kann man die Farbintensität verändern. Aber auch das leichte Abändern des Farbtons selbst, kann eine interessante Abwechslung erzeugen.

Das Zentrum der Blütenblätter kann entweder frei gelassen werden, oder mit Staubblättern ergänzt werden. Dafür setzt man mehrere gelbe Punkte in die Mitte, die sich teilweise gegenseitig berühren oder auch die Blütenblätter. Solange diese noch nass sind, vermischen sich die Farben und es entstehen aufregende Farbeffekte.

Mit dieser einfachen Technik können die unterschiedlichsten Blüten kreiert werden. Die Größe, Form, Farbe und Anzahl der Blütenblätter können beliebig variiert werden. Eine Vielzahl an länglichen Blütenblättern mit gelber Mitte lassen einen an Gänseblümchen erinnern. Eine Anordnung von roten Blütenblättern in mehreren Reihen hingegen an eine Rose. So ist es gar kinderleicht ein wunderschönes Blumenbukett mit den unterschiedlichsten Blüten zu malen.

Blätter

Ein Blumenbukett setzen sich immer aus Blättern und Blumen zusammen. Bereits mit drei Strichen kann man wunderschöne Blätter erzeugen: einem Stiel und zwei Blatthälften. Zuerst zieht man nur mit der Pinselspitze eine feine Linie. Dann setzt man zunächst dünn am Ende des Stieles an und drückt immer fester auf, sodass der Strich immer breiter wird. Zum Ende des Blattes verringert man wieder den Druck und lässt es spitz auslaufen. Die Form sollte dabei allerdings nicht gerade, sondern leicht gekrümmt sein und einem Halbkreis ähneln. Der zweite Halbkreis wird dann in die genau entgegengesetzte Richtung gezogen. Die Striche sollten sich nur an wenigen Stellen Berühren und so in der Mitte des Blattes eine Linie weiß lassen. Auch wenn in Echt keine Lücke zwischen den Blatthälften ist, lässt es das die Zeichnung dreidimensionaler ausschauen.

Je nachdem, wie viel Farbe man aufgenommen hat oder der Pinsel überhaupt aufnehmen kann, muss man zwischen den einzelnen Schritten neue Farbe aufnehmen. Wenn man dabei mit der Wassermenge variiert entstehen dabei interessante Farbkontraste. Solange die Farbe noch nass ist, kann auch nachträglich weitere Farbe zum Blatt hinzugefügt werden, die sich zu einem wunderschönen Farbverlauf vermischen wird. Um zusätzliche Spannung ins Bild zu bringen kann man auch mit der Dicke der Blätter variieren und so beispielsweise eine dickere und eine dünnere Blatthälfte entstehen lassen.