Interview: Lena Schmuck @mit.liebe.gelettert

Interview: Lena Schmuck @mit.liebe.gelettert

Interview mit
Lena Schmuck

@mit.liebe.gelettert

Kreativ sein macht Spaß und kann unglaublich vielseitig sein – genau diesen Eindruck bekommt man, wenn man die Instagram-Seite von Lena @mit.liebe.gelettert anschaut. Bereits seit über 2 Jahren veröffentlicht Lena dort ihre kunterbunten Kreationen und inspiriert bei ihren Workshops zum mitmachen.

Im Interview möchten wir mit unserer Markenbotschafterin Lena über ihre kreativen Höhen und Tiefen reden. Dabei verrät sie auch den ein oder anderen Tipp über Motivation, Inspiration und Anfangsschwierigkeiten.

Kannst du deine Kunst in 3 Wörtern beschreiben?

fröhlich – bunt – abwechslungsreich

Wie hat bei dir alles angefangen?

Aus gesundheitlichen Gründen hatte ich mir im Jahr 2018 eine Auszeit von meiner Ausbildung genommen. In dieser Zeit habe ich etwas gebraucht, was in meinen Alltag frischen Wind reinbringt und was mir einen Ausgleich schaffen kann. Beim Kreativsein konnte ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen und konnte super abschalten.

Was war zuerst da? Die Liebe zum Lettern oder Blümeln?

Definitiv das Lettern 😉 Schriftgestaltung hat mich schon immer interessiert – bereits in der Grundschule habe ich Überschriften schön gestaltet. Nur hatte es da noch nicht den Namen „Lettering“. Nach ein paar Monaten, in denen ich mich intensiv mit dem Brushpen auseinandergesetzt hatte, kam das Aquarell dazu. Allerdings vorerst nur in Form von Buchstaben 😊 Mit dem Blümeln – also den lockeren floralen Aquarellelementen und -kompositionen habe ich dann knapp ein Jahr später begonnen.

 

Das schwierigste war, mich am Anfang nicht demotivieren zu lassen, weil in Büchern alles so perfekt aussieht. Ich denke ich konnte die Schwierigkeit überwinden, indem ich mich daran erinnert habe WARUM ich es lernen will. Nämlich weil es mir Spaß macht, guttut und eben nicht, weil es anderen gefallen soll.
Lena Schmuck

Hat sich seitdem du Instagram hast etwas an deiner Kunst geändert? Und hat Instagram womöglich auch Schattenseiten?

Definitiv! Es ist wirklich verrückt wieviel sich verändert und wie man sich weiterentwickelt! Es bleibt einfach nie gleich, weil ich immer wieder was Neues dazu lerne. Durch den Instagram-Feed sieht man die Entwicklungen besonders gut – finde ich, der zeigt einfach einen super Überblick.

Klar hat Instagram auch seine Schattenseiten. Wenn z.B. der Algorithmus der App mal wieder nicht so will und man kaum Reichweite hat, ist das erstmal ganz schön demotivierend. Man steckt in jedes Bild so viel Liebe und Arbeit und dann ist es einfach ärgerlich, wenn es niemand sehen kann. Davon muss man sich dann aber gedanklich auch erstmal wieder entfernen, sodass man sich und seine Motivation davon nicht komplett abhängig macht. Es geht ja auch schließlich wieder aufwärts 😉

Legst du dein Handy manchmal auch bewusst zur Seite?

Auf jeden Fall! Nach einem anstrengenden Tag ist Instagram auf dem Smartphone erst einmal eine willkommene Ablenkung. Allerdings muss ich dann aufpassen, dass es nicht in sinnlosem Durchscrollen und Stories durchklicken endet, da ich merke, dass es mir einfach nicht guttut und ich schnell unzufrieden werde. Ich finde eine bewusste Smartphone- und Social-Media-Auszeit fokussiert einen wieder auf das Wesentliche. Ganz unabhängig von Likes, Reichweite & Co 😉

Wie gehst du mit der Corona-Krise um und was hat sich seitdem für dich verändert?

Schwierige Frage, die so vieles beinhaltet. Erst einmal hatte ich plötzlich viel mehr Freizeit, was mir tatsächlich auch sehr gutgetan hat. Durch die Schulschließungen wurde meine Arbeitszeit natürlich erst einmal auf ein Minimum beschränkt. Ich arbeite als Förderlehreranwärterin an einer Grundschule und hab somit keine Klassenleitung und infolgedessen erst einmal viel mehr Zeit für mich. Gleichzeitig blieb mir dann einiges an Zeit für Kreativarbeit: Aufträge & Co. Meine Workshops, die geplant waren, musste ich dann bis auf Weiteres verschieben, was echt nicht leicht ist – glücklicherweise konnte ich mittlerweile alle nachholen. Gerade die Ungewissheit, wann es wieder „normal“ wird und vor allem das WIE stellt einen vor ganz neuen Herausforderungen. Natürlich vermisst man Freunde, Kollegen etc. sehr. Aber man weiß, dass man nicht allein ist und es ist eben auch wichtig, dass wir mit dieser inzwischen nicht mehr ganz so neuen Situation verantwortungsvoll umgehen.

Woher bekommst du deine Inspiration?

Durch viele verschiedene „Quellen“ 😊 Erst einmal durch die Natur (vor allem was Florals betrifft), aus Büchern und von ganz vielen tollen Künstlerkollegen auf Instagram!

Pssst: es lohnt sich übrigens über die Landesgrenzen hinaus auf Instagram nach Künstlern und deren Werke Ausschau zu halten – es gibt noch so viel mehr zu entdecken! 😉

Wie bist du auf KUM aufmerksam geworden?

Ich hatte eure Memory Point Pinsel bei Nane (@lellousletters) und Keiko (@thealohastudios) gesehen und es hatte ewig in den Fingern gekribbelt. Auf der CreativeWorld im vergangenen Januar war es dann so weit. Nach einem superlieben Gespräch mit euch durfte ich die Pinsel testen- und was soll ich sagen? Ich war begeistert! So lange hatte ich nach passenden Pinseln gesucht, die ich meinen Workshopteilnehmern uneingeschränkt empfehlen konnte. Damit hatte ich sie dann gefunden!

Was war das schönste und das frustrierendste Erlebnis seitdem du deinen Account hast?

Puuuh, knifflige Frage. Die allerschönsten Erlebnisse sind immer die, wenn mir jemand schreibt, dass sie lieben was ich mache und dass meine Kunst diese Menschen inspiriert. Das ist ein wirklich wunderschönes Gefühl und genau das möchte ich mit meinem Account auch erreichen! Andere inspirieren und somit Mut geben, es selbst auszuprobieren. Das ist – neben meinem Workshop – auch der Grund, warum ich meinen „Loose Florals Guide“ in meinem Shop zur Verfügung stelle. Ich will jedem zeigen, dass auch er oder sie kreativ sein kann! Mit genauen Step-by-Step-Anleitungen gelingen die ersten Werke schon nach kurzer Zeit. Das stelle ich immer wieder auch bei meinen Workshops erstaunlich fest.

Das frustrierendste Erlebnis seitdem war, als mir vor ein paar Tagen jemand geschrieben hat, wieso sie für so etwas (mein Guide war gemeint) zahlen solle, wenn sie es doch auch durch Youtube-Videos lernen könnte. Niemand wird verpflichtet irgendein Produkt zu kaufen. Aber ich finde trotzdem, dass es nicht ausschließt, künstlerische Werke auch als solche zu betrachten und nicht als „Kleckse und ein bisschen Schreiben, was ja ein Hausfrauen-Hobby ist und keine Kunstform“. Wenn jemand meine Produkte nicht kaufen möchte, ist das für mich völlig okay. Was ich aber unmöglich finde ist, dass manche immer noch nicht verstehen, dass Kunst nicht ausschließlich ein Hobby ist, sondern manche eben auch davon leben! Da fehlt bei manchen Menschen leider der Respekt. Aber man kann eben nicht allen gerecht werden. Auch das ist etwas, wodurch man nur noch stärker wird 😉 Außerdem stellen solche Menschen glücklicherweise auch nur eine Minderheit dar!

Was waren anfangs deine größten Schwierigkeiten und wie hast du sie überwunden?

Gerade zu Beginn ist man von den zahlreichen Büchern und Bildern erst einmal wie erschlagen. Das war auch bei mir so. Wo fängt man am besten an und wie geht es weiter? Das schwierigste war, mich am Anfang nicht demotivieren zu lassen, weil in Büchern alles so perfekt aussieht. Ich denke ich konnte die Schwierigkeit überwinden, indem ich mich daran erinnert habe WARUM ich es lernen will. Nämlich weil es mir Spaß macht, guttut und eben nicht, weil es anderen gefallen soll. Auch jetzt erinnere ich mich immer wieder daran, da es einfach so wichtig ist, beim Malen auf sich selbst zu hören, ohne irgendwelche Erwartungen erfüllen zu wollen.

Jeder hat ja mal klein Angefangen. Was würdest du jemanden mitgeben wollen, der sich bis jetzt noch nicht selber ans lettern/blümeln rangetraut hat?

Sei nicht zu selbstkritisch, sondern schätze deine kleinsten Fortschritte! Jeder fängt klein an, keinem wurden bestimmte Techniken einfach so in die Wiege gelegt 😉 Fange immer bei der Grundtechnik an und arbeite dich dann nach und nach vor. Male andere Werke 1:1 ab, um ein Gefühl dafür zu bekommen – darf natürlich nicht gepostet werden, da Urheberrecht- es wird dir helfen! Erinnere dich außerdem immer daran, für WEN du kreativ sein willst, nämlich für dich selbst!

Tipps wie dein Kind leichter einschläft

Tipps wie dein Kind leichter einschläft

Tipps wie dein Kind leichter einschläft

 

Schlafen ist gesund – das weiß mittlerweile jeder. Doch wie viel Schlaf brauchen Kinder wirklich? Wann sollten sie ins Bett gehen und was tun, wenn die Kleinen nicht so wollen, wie man sich das als Eltern vorstellt?

Viele Kinder schlafen zu wenig und sind morgens müde und unausgeglichen. Dabei ist es für sie besonders wichtig, genügend Schlaf zu bekommen, damit sich ihr Gehirn gut entwickeln und das Erlebte verarbeitet werden kann. Übermüdung macht sich schnell in der Schule bemerkbar, denn unausgeschlafenen Kindern fällt es schwerer sich zu konzentrieren und Informationen aufzunehmen und zu behalten. Auch Probleme mit Mitschülern können Folge von zu wenig Schlaf sein. Grund dafür ist, dass neben Neuem auch Sorgen und Ängste nachts verarbeitet werden, sodass es müden Kindern schwerer fällt, Gefühle zu kontrollieren.

Jedes Kind braucht unterschiedlich viel Schlaf

Eine genaue Anzahl an Stunden, die ein Kind schlafen sollte, gibt es allerdings nicht, da das Schlafverhalten von verschiedenen Kindern sehr unterschiedlich ist. Man unterscheidet zwischen Kurzschläfern, die nur wenige Stunden brauchen, um voll leistungsfähig zu sein, und Langschläfern, die deutlich länger schlafen müssen, um sich zu erholen. Trotzdem kann man sagen, dass Kinder bei Einschulung noch durchschnittlich 11 Stunden Schlaf benötigen, wohingegen es sich gegen Ende der Grundschulzeit auf etwas unter 10 Stunden verringert.

Doch was tun, wenn das Kind nicht schlafen möchte, oder Schwierigkeiten hat, einzuschlafen?

 

Die folgenden Tipps und Tricks können helfen:

  • Lass dein Kind sich tagsüber beim Spielen austoben und motivier es, Sport zu machen, denn Kinder, die sich viel Bewegen sind abends früher müde und können länger schlafen. Der Schulweg eignet sich hervorragend, um Bewegung in den Alltag zu integrieren, indem dieser beispielsweise zu Fuß oder mit dem Roller oder Fahrrad zurückgelegt wird.
  • Eine Vereinbarung von einer festen Insbettgeh-Zeit sorgt nicht nur dafür, dass dein Kind genügend Schlaf bekommt, sondern erspart einem auch die abendlichen Diskussionen. Ein 6-Jähriger, der um 7 Uhr aufstehen soll, sollte um 20 Uhr ins Bett gehen, um auf seine benötigten 11 Stunden Schlaf zu kommen.
  • Ein festes Ritual vor dem Schlafengehen hilft, um nach einem aufregenden Tag zur Ruhe zu kommen. Dieses sollte am besten jeden Tag mit gleichem Ablauf abgehalten werden. Besonders gut eignet sich dafür Vorlesen oder gemeinsames Geschichtenerzählern.
  • Aufregende Themen solltet ihr kurz vor dem ins Bett gehen vermeide, denn vielen Kindern fällt es danach schwer einzuschlafen. Schließt den Tag lieber positiv ab und erzählt euch gegenseitig etwas Schönes, was ihr an diesem Tag erlebt habt.
  • Elektronische Geräte strahlen bläuliches Licht aus, welches dem natürlichen Tageslicht ähnelt. Zuviel davon verschiebt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und signalisiert dem Körper: Es ist Tag! Dadurch kann die Benutzung von Handys, Laptops und co. am Abend den Tag-Nacht-Rhythmus verschieben und sollten mindestens eine Stunde vor dem ins Bett gehen zur Seite gelegt werden.
  • Auch zu helle Lampen mit hohem Blauanteil können den Körper irritieren und die Produktion von Melatonin stören. Wer sich abends lange in zu grellem Licht aufhält, etwa im Bad oder beim Lesen, kann Probleme beim Einschlafen bekommen. Deswegen sollte darauf geachtet werden Lampen mit hellem, bläulichem Licht abends auszuschalten und auf Dimmbare mit warmem Licht umzusteigen, damit dein Kind rechtzeitig und qualitativ gut schlafen kann.
22 Tipps wie dein Kind effektiv lernt

22 Tipps wie dein Kind effektiv lernt

22 Tipps wie dein Kind effektiv lernt

 

Wissbegierde wecken, Freude am Lernen entwickeln – 22 Lerntipps, die deinem Kind die Motivation leicht machen

Erschreckende Ergebnisse der PISA-Studie, Leistungsdruck in der Schule vom ersten Tag an, Wettbewerbsdenken bereits in der Grundschule – das ist eine Seite der Medaille des Lernens, mit der Eltern heute konfrontiert sind. Die Wissbegierde der Kinder, der Spaß am Ausforschen von Neuem, der spielerische Forscherdrang jedoch ist geblieben. Wie gelingt es Eltern am besten, beiden Seiten gerecht zu werden? Wir geben Lerntipps für Kinder. So behält dein Nachwuchs die Lust am effektiven Lernen. Sanktionen anzudrohen und dann auch durchzuführen, Fruststunden, die eher an Nachsitzen erinnern, oder stures Pauken sind keine Lösung. Kinder brauchen zu Hause Anreize und Belohnungen ebenso wie ein lerntaugliches Ambiente, um die natürliche Motivation, die in ihnen steckt, zu fördern und nicht im Keim zu ersticken.

1 Angstfreien Raum schaffen
Dein Kind muss das Gefühl haben, Fehler machen zu dürfen, ohne dass ihm Strafen drohen. Das ist einer der elementarsten Lerntipps. Lernen heißt auch aus den eigenen Fehlern lernen.

2 Störquellen eliminieren
Smartphone und Fernseher sind tabu. Während des Lernens werden weder Emails gecheckt noch Games heruntergeladen oder You Tube Videos angeschaut.

3 Vorbereitung des Lernortes
Bereits vor Beginn alle wichtigen Utensilien bereitlegen. Ausreichend Papier, die richtigen Stifte, alle notwendigen Bücher. Auch etwas zu trinken ist erlaubt, aber keine Snacks. Dein Kind muss zwischen Lernphasen, Essenpausen und Freizeit unterscheiden können.

4 Das Anfangen erleichtern
Herausschieben des Lernbeginns vermeidet man, in dem der Platz perfekt eingerichtet ist. Ständiges Aufstehen und Suchen verhindert, dass das Kind sich auf die Konzentration besinnen kann.

5 Pausen erlauben
Pausen sind keine Zeitverschwendung, sondern unterstützen effiziente Lernprozesse. Dazu zählt auch die Verschnaufpause nach der Schule und dem Mittagessen.

6 Verzögerungen unterbinden
Ständiges Aufschieben des Lernbeginns erschwert dem Kind wirksames Arbeiten. So steht schnell ein ganzer Nachmittag oder ein ganzer Sonntag ausschließlich im Zeichen des Lernens, ohne dass wirklich Ergebnisse erzielt werden.

7 Richtig Vokabeln lernen
Vokabeln lernen geht auch anders als mit stupidem Pauken. Wenn man den Vokabelberg portioniert, also immer nur fünf oder sechs Begriffe abfragt, ist das Frustrationspotenzial deutlich geringer, wie wenn 50 Vokabeln auf einmal sitzen müssen.

8 Guter Stoffwechsel
Ein Thema wurde verstanden? Dann nicht sofort darauf aufbauen, sondern sich den Stoff erst setzen lassen. Am besten ist es jetzt, mit einem neuen Fach weiterzumachen. Das Kind darf sich beim Lernen nicht langweilen.

9 Wiederholungen ohne Langeweile
In regelmäßigen Abständen wird das Gelernte abgefragt. Nur durch stetes Üben wandert das neue Wissen ins Langzeitgedächtnis.

10 Brücken bauen
Manchmal ist der Stoff einfach nicht eingängig. Man will und kann ihn sich nicht merken. Wer zeichnen kann ist klar im Vorteil. Deinem Kind helfen Reime, Zeichnungen oder Eselsbrücken, um sich Themen einzuprägen. Werde kreativ!

11 Kein Lernen gegen Geld
Die berühmten zwei Euro vom Großvater für die Zwei in der Mathematik-Schulaufgabe sind leider nicht hilfreich. Der Zusammenhang zwischen dem Lernerfolg wird nämlich bei nächsten Lernen von Mathematik nicht damit in Zusammenhang gebracht. Besser ist als Belohnung das Lieblingsessen des Kindes am gleichen Abend zu kochen.

12 Gelernt heißt abgehakt
Ist eine Aufgabe erfolgreich erledigt worden, dann einfach ausstreichen. Es motoviert enorm, wenn man die gestellten Aufgaben schrumpfen sieht. Dazu am besten ein Plakat mit den Aufgaben in der Küche oder im Essbereich aufhängen.

13 Abfragen bringt Sicherheit
Wenn das Kind von selbst auf die Idee kommt, sich abfragen zu lassen, ist ein wesentliches Lernziel erreicht. Ansonsten sollten Eltern nachhaken und aktiv abprüfen, ob das Gelernte sinnvoll im Gehirn gelandet ist.

14 Interesse zeigen
Dein Kind lernt, und du interessierst dich dafür. Ein größeres Lob kann gerade ein jüngeres Kind kaum Empfinden. Die Aufmerksamkeit der Eltern nehmen Kinder gerne auch auf diesem Weg war. Aufmerksam zu sein, heißt allerdings nicht, deinem Kind beim Lernen nicht von der Seite zu weichen wie ein Golden Retriever.

15 Karteikarten verwenden
Formeln und Vokabeln bleiben leichter im Gedächtnis, wenn man sie selbst aufgeschrieben hat. Auch kompliziertere Sachverhalte wandern so irgendwann in das Fach „Kann ich jetzt“ und sorgen für den positiven Effekt, wieder etwas geschafft zu haben.

16 Freunde sind zugelassen
Mit Freunden lernen, ist hin und wieder eine gute Abwechslung. Die Kinder inspirieren sich gegenseitig und bei schwierigen Themen ist die Chance groß, dass einer von ihnen die Antwort weiß. Wenn ein anderer mehr weiß, motoviert das dein Kind auch, sich mehr anzustrengen. Allerdings darf das Lernen nicht zu einer Show und einem großen Herumgealbere werden.

17 Strukturen einfordern
Ist das Kind schon ein wenig älter, kannst du von ihm einen Zeitplan einfordern, den er für das Lernen aufstellen muss. Zum Beispiel: drei Mal 45 Minuten und jeweils 15 Minuten Pause. In der Pausenzeit soll ebenfalls etwas gezielt erledigt werden. Einen Apfel essen, 15 Minuten in den Garten gehen oder ein Video gucken. Aber nur eines.

18 Gesunder Körper, gesunder Geist, Teil eins
Versuche, Dein Kind zu motivieren, mit Schwung ins Lernen zu starten. Ein paar Bewegungsübungen wirken Wunder und spornen den natürlichen Bewegungsdrang an. Wenn du dabei mitmachst, schafft es zusätzlich eine besondere Verbindung zwischen dir und deinem Kind.

19 Gesunder Körper, gesunder Geist, Teil zwei
Ausgewogene Ernährung gibt Energie und Konzentration, regt den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass Kinder aufgrund ihres Gewichts nicht zum Außenseiter werden.

20 Im Gespräch bleiben
Über die Ergebnisse des Gelernten in lockerer Atmosphäre beim Abendessen oder am Wochenende zu sprechen, vertieft die Themen auf spielerische Weise.

21 Ausflüge bringen Abwechslung
Ein Ausflug in den Zoo, den botanischen Garten oder ins Museum untermauert das Gelernte und sorgt für bildliche Eindrücke.

22 Stärken fördern statt Schwächen ausmerzen
Hacke nie auf den Schwächen deines Nachwuchses herum. Die spürt es meistens selbst. Unterstütze ihn bei den Themen, die er besonders gut beherrscht.
Bitte vergiss nie: Lerntipps für Kinder sind immer auch Verhaltenstipps für Eltern.